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    Gute Nachricht für die Umwelt: Nur wenige Menschen fliegen!

    Westberliner Klappradpfarrer – Saturday, 16 February, 2019 - 11:17 edit

Gute Nachricht für die Umwelt: Nur wenige Menschen fliegen!

Nur drei Prozent der Bevölkerung sind 2018 geflogen!

Achtzig Prozent der Menschen sind noch nie geflogen!

Die Hypermobilität per Flugzeug ist auch im Zeitalter der Billigflieger ein Vergnügen, das sich nur eine verschwindende Minderheit finanziell leisten kann – jedenfalls global betrachtet. Im vergangenen Jahr sind gerade einmal drei Prozent der Weltbevölkerung in ein Flugzeug gestiegen. Mehr als 80 Prozent aller Menschen auf der Welt sind in ihrem Leben überhaupt noch nicht geflogen.

Das Flugzeug ist nur gefühlt ein Massentransportmittel. Nur für uns, den im globalen Maßstab reichsten Teil der Welt. Und auch wir können uns diesen Luxus nur leisten, weil das Fliegen künstlich billig gemacht wird. Auf rund 12 Milliarden Euro jährlich beziffert das Umweltbundesamt allein Deutschlands Subventionierung von Flugtickets durch die Energiesteuerbefreiung für Kerosin und die Befreiung internationaler Flüge von der Mehrwertsteuer. Hinzu kommen zig Millionen Euro Staatshilfen für Flughäfen und Milliarden-Subventionen für die Flugzeughersteller – allein Airbus soll in den vergangenen Jahren mehr als 20 Milliarden Euro erhalten haben.

Für das Recht der drei Prozent der Weltbevölkerung auf Billigflug nach Malle und New York bezahlen also nicht nur wir Steuerzahler mit Milliarden-Subventionen. Es zahlen alle, auch jene, die noch nie ein Flugzeug von innen gesehen haben, mit einer immer weiter voranschreitenden Klimaerhitzung. Fliegen ist ein Luxus, den wir uns nicht leisten können, selbst wenn wir ihn bezahlen können.

Stay grounded!

#verkehr #umwelt #fliegen #wdr #klima #staygrounded

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    Kevin mag keine Radfahrer

    Westberliner Klappradpfarrer – Saturday, 16 February, 2019 - 07:01 edit

Kevin mag keine Radfahrer

Kevin fährt gerne Auto. Er nennt Autos auch gerne mal "Flitzer". Autos haben heutzutage eine Leistung von ca. 120000 bis 240000 Watt. Ihre Beleuchtung erreicht 1200 bis 3000 Lumen. Ein Mercedes-Rücklicht kostet 281.41 Euro inkl. MwSt., versandkostenfrei.

Kevin findet, daß Radfahrer abrüsten sollen. Denn offenbar hält er Fahrräder für gefährliche Waffen. Sie haben Hilfsmotoren mit bis zu 250 Watt (Pedelec) oder gar 500 Watt (S-Pedelec). Fahrradlampen erreichen 120 bis 400 Lumen. Kevin ist entsetzt, daß eine Fahrradbeleuchtung 248 Euro kosten kann.

Kevin hätte gerne eine Fahrbahn ohne Fahrräder. Darum nennt er sie "Autofahrbahn". Weiß er nicht, daß Fahrbahnen für alle da sind, sogar Fußgänger mit Handwagen?

Kevin fliegt gerne mit Easyjet, aber er mag keine Radfahrer.

#tagesspiegel #autowahn #fahrrad #verkehr #journalismus #berlin

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    Autos sind Waffen

    Westberliner Klappradpfarrer – Saturday, 9 February, 2019 - 12:59

Autos sind Waffen

Die "Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse" (BG ETEM) hat auf der Titelseite ihres Magazins "impuls" Ausgabe 01/2019 diese Darstellung eines Autos als Revolver. Ein passender Vergleich. In den USA spinnen einige mit ihren Waffen, in Deutschland einige mit der Raserei.

Bis 1934 galt in Deutschlands Ortschaften Tempo 30. Doch deutsche Autofahrer sind Helden! Die wollen kein jüdisch-bolschewistisches Tempolimit! Nachdem viele Autoheldentode zu beklagen waren, bevor der Angriff auf Polen überhaupt begann, wurde 1939 doch wieder 40 km/h eingeführt.

Quelle

#verkehr #autowahn #bgetem #tempolimit #tempo30 #nazis

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    Was tun mit Falschparkern?

    Westberliner Klappradpfarrer – Saturday, 9 February, 2019 - 10:43 edit

Was tun mit Falschparkern?

Immer wieder parken Autofahrer ihre Stehzeuge

  • an Bordsteinabsenkungen
  • vor Feuerwehreinfahrten
  • auf Fußwegen und Fahrradstreifen

und gefährden somit Menschen schon auf ihrem morgendlichen Arbeitsweg.

Was tun? Die "Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse" (BG ETEM) zeigt in ihrem Magazin "impuls" Ausgabe 01/2019 auf der Titelseite wie sie sich den Umgang mit den falschparkenden Autos vorstellt. Ein durchaus impulsiver Radfahrer, brav mit Helm und Warnweste versehen, hinterläßt eine freundliche Ermahnung an bzw. in der Windschutzscheibe.

Quelle

#verkehr #autowahn #falschparker #parkingday #fahrrad #bgetem

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    Mit tierischem Trick sicher über die Straße.

    Westberliner Klappradpfarrer – Monday, 28 January, 2019 - 11:35 edit

Mit tierischem Trick sicher über die Straße. Tagesspiegel-Redakteur Helmut Schümann wohnt nahe dem Adenauerplatz. Hier gibt er aus eigener Erfahrung einen guten Rat zur Verkehrssicherheit.

„An der Ecke Wilmersdorfer Straße / Sybelstraße existiert ein Zebrastreifen. Feine Sache so etwas, wenn man leidlich sicher, auch ohne Ampel, die Straße überqueren möchte. Und wenn die Autofahrer, wie sie es für die Führerscheinprüfung gelernt haben auch abbremsen, und Vorgang gewähren. Tun sie aber meistens nicht, wenn so ein Flaneur spazieren geht, einkaufen geht, was auch immer. Nun hat der Flaneur seit einiger Zeit einen Hund. Den lässt er an jeder Bordsteinkante Platz nehmen, damit er lernt, dass Straßen Straßen sind und als solche gefährlich. Da sitzt dann der brave Hund, den sehen die Autofahrer. Und, man ahnt es schon, wir sind in Berlin, der gefühlten Hundehauptstadt Deutschlands: Die Autos werden abgebremst, kommen zum Stillstand, freundlich werden Hund und Herr über die Straße gebeten. Vielleicht ein Vorschlag zur Verkehrssicherheits-Verbesserung. Eltern, gebt euren Kindern einen Hund mit auf den Schulweg. Die Autos reagieren.“

(https://leute.tagesspiegel.de/charlottenburg-wilmersdorf/talk-of-the-kiez/2019/01/25/70354/)

#auto #hund #katze #maus #verkehr #berlin #charlottenburg #tagesspiegel

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    Give up your privacy, get an icecream!

    Westberliner Klappradpfarrer – Monday, 28 January, 2019 - 00:08

Give up your privacy, get an icecream!

Like being tracked? All your journeys through the city? Every single trip? No? But if you get an icecream? Yes? Good citizen!

This smartphone app shit is funded by the EU and the local government of Bologna. Why not pave some cycling paths instead?

#bologna #eu #bicycle #bbc #bike #surveillance #smartphone #bicicletta #bici #bellamossa #privacy #icecream

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    Nee, nee, nee, hier patzt die BVG!

    Westberliner Klappradpfarrer – Thursday, 10 January, 2019 - 00:22 edit

Nee, nee, nee, hier patzt die BVG!

Die BVG ist ein Unternehmen, die den Öffentlichen Nahverkehr in Berlin betreibt. Nun macht sie sich selbst Konkurrenz. Mit Fahrzeugen, die eine weitaus schlechtere Umweltbilanz als U-Bahnen, S-Bahnen oder Straßenbahnen haben. Dafür funktionieren sie nur für Menschen, die ein Smartphone haben. Und zwar eines mit Android oder iOS, und natürlich müssen die Appstores von Google bzw. Apple aktiviert sein. Buchung über Webpage? Fehlanzeige! Nutzung mit freien/alternativen Betriebssystemen? Fehlanzeige! Nutzung ohne offizielle Appstores? Fehlanzeige! Nutzung per Telefon? Fehlanzeige! Das Auto einfach auf der Straße heranwinken wie ein Taxi? Fehlanzeige!

So schnell wie eine U-Bahn. So leise wie eine Tram. So gut erreichbar wie ein Bus.

Und so überflüssig wie ein Kropf.

Ziel der Maßnahme: Mehr Menschen vom Komfort eines kleinen Mercedes-Automobils zu begeistern statt für den ÖPNV bei gleichzeitiger Totalüberwachung aller Fahrten. Denn klar ist: Kein Autofahrer wird wegen des Berlkönigs sein Auto stehenlassen oder gar abschaffen. Eher werden Menschen, die sonst den ÖPNV nutzen diese bequemere Option wählen. So, wie es auch zu 99% beim "car sharing" ist. Der ÖPNV wird kannibalisiert und dann behauptet, daß mit den Diesel-Vans die Umwelt geschont würde. Nein, wird sie nicht, denn die Autofahrer bleiben in ihren Autos. Nur die Busse fahren mit weniger Fahrgästen.

#bvg #tss #berlkönig #verkehr #berlin #fail #menschmeier #überwachung #datenschutz #weilwirdichlieben #mercedes #diesel #öpnv #weilwirdichverarschen